Dieses Jahr (2023) ging es für uns auf eine dreiwöchige Campingreise durch Schweden mit unserem geliebten VW T5 California Beach. Wir haben viel gesehen und erlebt. Das Wetter war durchwachsen und unsere Laune auch. Nach drei Tagen Dauerregen und 10 Grad Tageshöchsttemperatur ging es auch mit der Laune irgendwann recht schnell abwärts. Es war trotzdem eine Reise voller atemberaubender Landschaften und unvergesslicher Erlebnisse. Doch wie das so ist, wenn man von einer Reise nach Hause kommt, beginnt man sofort, darüber nachzudenken, wie man das nächste Abenteuer noch besser gestalten könnte. Hier sind einige unserer – ganz frischen – Gedanken und Erkenntnisse darüber, was wir beim nächsten Mal anders oder besser machen würden.

Mehr Planung statt nur spontan fließen lassen

Wir haben uns auf dieser Reise oft auf spontane Entscheidungen und den Moment verlassen, was zwar aufregend war, aber auch zu einigen unerwarteten Herausforderungen geführt hat. Beim nächsten Mal würden wir doch etwas Zeit vorab in die Reiseplanung investieren. Nicht akribisch jeden Tag durchplanen aber doch ein paar Stationen und eine grobe Richtung haben. Gerade mit (kleinen) Kindern kann dies den Unterschied zwischen einem stressfreien und einem chaotischen Abenteuer ausmachen.

Unsere Lösung für unterschiedliche Interessen:  Bucket-Liste schreiben

Gerade wenn man mit mehreren/als Familie reist, treffen schnell unterschiedliche Interessen und gegensätzliche Vorstellungen aufeinander. Eine Liste zu schreiben ist nützlich damit niemand mit seinen Wünschen hinten runterfällt (trifft besonders auf die Mamas zu;-)).  Kinder wollen aktiv sein und was erleben – Action pur am liebsten den ganzen Tag, Eltern hingegen freuen sich auch mal über einen relaxten Strandtag oder einen Lesenachmittag in der Hängematte. Wir hatten für Schweden u.a. folgende Dinge auf unserer Liste, die wir gemeinsam im Vorfeld besprochen, aber nicht aufgeschrieben haben
(nicht vollständig;-)):

  • Angeln
  • schwimmen/baden
  • Kanu/Boot fahren
  • Strandtag
  • ausschlafen
  • Elche sehen
  • Fisch essen
  • Steine bemalen
  • Wolken beobachten
  • Heidelbeeren essen
  • Pilze sammeln
  • Sternschnuppen sehen
  • Trampolin springen
  • Drachen steigen lassen
  • Fähre fahren
  • Tiere beobachten
  • mit anderen Kindern spielen
  • Bier trinken
  • grillen
  • an einem einsamen See wild stehen
  • Feuer am See machen

….u.v.m.
Wer welchen Wunsch hatte dürft ihr selbst raten 😉 Auf jeden Fall haben wir fast alles geschafft.

(Noch) Besser auf das Wetter vorbereitet sein und flexibel bleiben

Schweden kann wettertechnisch ziemlich unberechenbar sein. Auf unseren letzten Reisen nach Schweden und Dänemark hatten wir größtenteils gutes Wetter mit viel Sonne. Dieses Jahr hatten wir wirklich viel (Dauer-)Regen und kaltes Wetter (10 Grad Tagestemperatur), dies war auch der Hauptgrund, warum wir uns entschieden haben nicht noch weiter nördlich zu fahren. Dass die Regenhose unserer Tochter gar nicht mehr wasserdicht war, fanden wir erst im Regen heraus. Mit der Standheizung im VW California kriegt man vieles gut wieder trocken, aber der Platz ist begrenzt. Wie gut, dass wir zeitweise in der „Regenzeit“ bei Freunden in ihrer Gäste-Stuga unterkommen konnten (DANKE nochmal an dieser Stelle an B.&T.).

Weniger ist mehr – es geht noch mit weniger Gepäck

Insgesamt war unsere Schwedenreise mit dem VW-Bus ein unvergessliches Abenteuer. Aber wie bei jeder Reise gibt es immer Raum für Verbesserungen. Das Beste am Reisen ist die Möglichkeit, aus Erfahrungen zu lernen und die nächste Reise noch besser zu gestalten. Wie ihr aus unserer Artikelreihe zum Equipment (Teil 1: Heckauszug/Equipment, Teil 2: Camping mit Kindern/Spielzeug, Teil 3: Werkzeug/nützlicher Stuff) schon wisst, hat bei uns jeder eine andersfarbige Tasche für Kleidung etc. zudem gibt es eine Spielzeug- und Büchertasche sowie eine mit ALLEN Schuhen und ALLEN Jacken. Dachten wir anfangs es würde auf jeden Fall zu wenig Kleidung sein (besonders bei Kalle der gerne mit Matsch, Wasser etc. hantiert) merkten wir, dass ein Großteil der Kleidung (ausgelegt auf eine Woche) noch unberührt in der Tasche lag. Zum einen war es leider zu kalt für die Sommersachen, die kamen erst zum Schluss zum Einsatz, zum anderen gibt es mittlerweile auf fast jedem Camping-Platz die Möglichkeit zu waschen. Dies nutzten wir unterwegs einige Male und so konnten wir die Kleidung wieder frisch gewaschen anziehen…

Fazit:

Wir sind gedanklich schon wieder dabei in den Bus zu steigen und das nächste Abenteuer zu erleben. Schweden ist ein wunderschönes Land mit einer atemberaubenden Natur, leider ist gerade der Süden mittlerweile viel zu überlaufen während den Ferienzeiten. Unser nächstes Mal Schweden wird entweder im Winter sein oder tatsächlich nach Mittel- und Nordschweden führen.

Du planst eine Reise/Elternzeit im VW-Bus und wünscht Dir weitere Unterstützung bei der Planung und Umsetzung? Oder du möchtest Dir einen Camper/VW Bus kaufen und weisst nicht welches Fahrzeug zu Dir passt? Dann melde Dich gerne bei uns und wir beraten Dich gerne persönlich und individuell auf deine Bedürfnisse angepasst. Schreibe einfach eine Mail an beratung@bau-ich-mir-selbst.de