citroen-poessl-poessl-campster-test-bericht-bau-ich-mir-selbst-de-01

Pössl Campster – neue Alternative im Segment der Camper-Vans

Pössl Campster


Vor einiger Zeit haben wir uns ausführlich in einem Vergleichsartikel mit den ab Werk und quasi ab Werk verfügbaren Reisemobilen beschäftigt. Neben den bekannten Fahrzeugen Volkswagen California, California Beach, Mercedes Benz Marco Polo, Marco Polo Activity und Ford Nugget gibt es jetzt ein Reisemobil, dass unser Interesse geweckt hat.

Zugegeben, es ist schwer einem eingefleischten VW-Bus-Fan überhaupt eine andere Marke näher zu bringen. Der Vergleich der fünf oben genannten Camper-Vans legte dem ganzen aber auch objektive Gründe zur Seite.

Der Campster von Pössl kombiniert auf bisher uns unbekannte Weise Vorteile, die bislang nur ein California geboten hat, mit der Variabilität, die es nur mit nachträglich umgebauten Camper-Vans geben kann mit einem Preissegment unterhalb des Ford.

citroen-poessl-poessl-campster-test-bericht-bau-ich-mir-selbst-de-02

Konkurrenzfähige Basis


Auf Basis des neuen Citroen Spacetourer bietet Pössl ein Reisemobil, dass im Alltag ein Siebensitzer sein kann und als Reisemobil mit der Ausstattung eines California Coast / Ocean oder Mercedes Marco Polo mithalten kann. Die Serienausstattung kann sich sehen lassen. Dreizonen-Klimaautomatik und Geschwindigkeitsregelanlage beispielsweise sind Serie.

Was uns besonders angesprochen hat, es gibt nicht nur eine konkurrenzfähige Motorenpalette (bis 180 PS und Automatik), sondern auch Extras, die für viele Käufer unabdingbar sind, aber bislang Mercedes- und Volkswagen-Fahrern vorbehalten waren. Man erhält auf Wunsch Xenonscheinwerfer, Automatik oder elektrische Schiebetüren. Lediglich Allradantrieb ist weiterhin nur bei VW oder Mercedes erhältlich.

Optisch finden wir den Pössl Campster sehr gelungen – sowohl außen als Citroen als auch innen als Pössl.

Die wichtigsten Besonderheiten

  • herausnehmbarer Küchenblock, in Kombination mit der erhältlichen linken Schiebetür wird er im Alltag tauglich für sieben Personen – das kann kein Marco Polo und auch kein California Ocean
  • 180 PS Diesel, Automatik und Xenonscheinwerfer erhältlich
  • sehr gelungene Optik
  • das Aufstelldach kann vorne geöffnet werden
  • Preise ab 37999 € das Einstiegsmodell – ab 42599 € der 180 PS Diesel mit Automatik (unser Favorit)
    • zum Vergleich, Grundpreise (jeweils 150-160 PS Diesel, Stand September 2015!) Volkswagen California Ocean 60618 €, Mercedes Benz Marco Polo 57072 €, Ford Transit Custom Nugget 54561 €, Volkswagen California Beach 46344 €, Mercedes Benz Marco Polo ACTIVITY 46219

citroen-poessl-poessl-campster-test-bericht-bau-ich-mir-selbst-de-03

Fazit

Auch wenn es nicht zu unseren Kernaktivitäten gehört, sollten wir Gelegenheit bekommen den Campster von Pössl aus der Nähe zu begutachten und/oder zu fahren, werden wir unsere Eindrücke hier ergänzen. Auf den ersten Blick bzw. dem Papier / Bildschirm gefällt er uns erstaunlich gut.

(Quellen: alle Bilder sind Eigentum der Pössl Freizeit und Sport GmbH oder der CITROËN Deutschland GmbH und unterliegen deren Copyrights)

VW T5 Ladekantenschutz Edelstahl Stoßstange Einkauf Laden Kofferaum

bau-ich-mir-selbst 2015_10_07 Banner UPDATES Newsletter anmeldung

Ein Gedanke zu „Pössl Campster – neue Alternative im Segment der Camper-Vans“

  1. Erfahrungen mit zwei Ridgebacks auf der Fähre nach Newcastle.
    Im Juli 2013 wollte mit meiner Familie meinen 60. Geburtstag in Schottland feiern. Früh buchte ich die Fähre bei DSDF mit zwei XXL Boxen für Finja und Mali im sogenannten Hundehotel.
    Auf der Fähre dann der große Schock. Das ” Hundehotel” befand sich auf dem untersten Deck und da stand Box an Box. Hier war es stickig, nur Hundegebell und fürchterliches grelles Lampenlicht. Von den gebuchten zwei XXL Boxen gab es nur eine. Die andere war mittel, also nix für eine ausgewachsene Ridgebackdame. Um die eine große Box zu belegen, musste ein Hund hochgehoben werden. Beide Hunde kamen in die Boxen, aber nur für ganz wenige Momente, denn wir brachten es nicht übers Herz die beiden solchem Stress auszusetzen.
    Die Hundetoilette war ca. ein Quadratmeter groß. Unsere Hunde hätten sich da nicht lösen können.
    Auch andere Hundebesitzer waren entsetzt über das Hundehotel und ließen ihre Hunde nicht dort.
    Was also tun? Zwischenzeitlich kam auch jemand von der Crew und bemühte sich sehr um unser Problem.
    Mein Sohn schaffte dann die Hunde ins Auto zurück und alle paar Stunden besuchte er sie mit einem Crewmitglied auf dem Autodeck. Mali konnte sich dort auch lösen. Finja hielt bis Newcastle aus und freute sich auf das tolle englische Grün. Auf der Rückfahrt blieben sie dann direkt im Auto.
    Die Kosten für die Hundehotel hat mir die Reederei nach einem entsprechendem Beschwerdebrief anstandslos erstattet. Ich habe mir allerdings an der Rezeption einen Vermerk auf meine Buchung schreiben lassen.
    Da wir dieses Jahr wieder Richtung Schottland wollen und einen weiteren ganz jungen Hund dabei haben, habe ich schon andere Varianten angedacht. Jedenfalls dieses Mal nicht mit der Fähre nach Newcastle.
    Gruß Kerstin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.